Herzlicher Familienbetrieb in mehreren Generationen


Die erste urkundliche Erwähnung des Anwesens in Proleb war im Jahr 1060. Der Aumoarhof war der Sommersitz der Nonnen vom Stift Göss. 

Johann Hafellner kaufte den Aumoarhof im Jahr 1949. Sohn Robert übernahm 1992 als jüngster von sieben Geschwistern den Hof und bewirtschaftet er heute gemeinsam mit Frau Barbara, Sohn Robert jun. und dessen Lebensgefährtin Martina ca. 100 Hektar Eigengrund und Pachtflächen. Auch Robert’s Mutter Christine ist als Seniorchefin mit ihren 92 Jahren noch mitten im Geschehen und hilft, wo sie noch kann.

Die Familie schätzt es, mit der Natur zu leben und zu arbeiten. In ihrem Umgang merkt man sofort, sie lieben den direkten Kontakt und Dialog mit ihren Kunden. Wichtig ist ihnen, v.a. Kindern (aber nicht nur) einen Einblick in das Geschehen am Bauernhof zu geben und das verklärte Bild von zwei Kühen, drei Schweinen und ein paar Hühnern, wie es mancherorts gelehrt wird zu korrigieren. Familie Hafellner lebt es vor: heute vereinen sich im Landwirt viele verschiedene Berufe. Um einen landwirtschaftlichen Betrieb führen zu können ist vielfältiges Wissen notwendig. Das oberste Gebot am Aumoarhof spiegelt sich z.B. bei Bobby’s Landei wider, denn nur gesunde, glückliche Tiere liefern gesunde Lebensmittel.

Gerade am Aumoarhof zeigt sich gut der Wandel der Jahreszeiten und die Leidenschaft, diese zu beobachten. Nach all den vielzähligen vorbereitenden Arbeiten startet die Erntesaison im Frühsommer mit der ersten Beerenernte, die auf den Erdbeerfeldern zum Selberpflücken für Groß und Klein zum Erlebnis wird. Kinder lieben Erdbeeren und die Bewohner des Aumoarhofs lieben Kinder, deshalb ist es selbstverständlich, dass die kleinen Gäste auch den tierischen Hofbewohnern einen Besuch abstatten dürfen und etwa von neugierigen Schweinchen begrüßt werden oder glückliche Hühner und ihre treuen Bewacher in Form von Zwergziegen beobachten können. Bei all dem tierischen Treiben gibt es natürlich auch eine Hofaufsicht, die von Hündin Berry und ihren Katzen-Gehilfen übernommen wird. Sie alle lassen sich die verantwortungsvolle Arbeit gerne mit reichlich Streicheleinheiten entlohnen. Auch wunderschöne Sommerblumen kann man auf den Feldern selber pflücken. Im frühen Herbst erstrahlen die Himbeeren in sattem rosa und laden zur Ernte – und ein wenig zum Naschen ;). Auch die Kürbisse wollen bald eingeholt und die Kerne zu aromatischem Kürbiskernöl verarbeitet werden, für welches Familie Hafellner bereits mehrfach prämiert wurde. Die Käferbohnen werden getrocknet, aber auch verarbeitet und konserviert. Mitunter eines der Highlights ist aber sicherlich der alljährliche Christbaumverkauf. Wunderschöne, saftig grüne Nordmanntannen lassen nicht nur Kinderaugen glänzen, sondern versetzen auch Große zurück in Kindertage.

Jeder Tag im Betrieb ist eine neue Herausforderung, Flexibiltät gehört zum täglichen Alltag, denn „geht nicht, gibt’s nicht. Schwierigkeiten erfordern kreative Lösungen, umso mehr schätzt die Familie das gemeinsame Arbeiten im Mehr-Generationen-Haushalt, wo eine Hand der anderen hilft. Trotz Freiheit in der Arbeitseinteilung sind in Erntezeiten 16-20 Stunden-Tage keine Seltenheit, aber auch diese bewältigt die Familie mit Humor und Teamgeist. Als Ausgleich zu den intensiven Arbeitszeiten zeigt sich Familie Hafellner auch in ihrer Freizeit vielseitig. Motorrad fahren, jagen, musizieren und reiten sind nur einige von vielen Aktivitäten denen sie gerne nachgehen.

Für die Zukunft hat man vor, die Marke „Bobby’s“ noch mehr zu stärken und auch den SB-Laden am Hof stetig zu erweitern. Familie Hafellner wird nicht müde, neue Produkte anzubieten und auch stetig an der Verbesserung der Qualität bereits bestehender zu arbeiten. Und genau diesen innovativen Geist und das Qualitätsstreben merkt man im Geschmack der von ihnen angebotenen Lebensmitteln.

Familie Hafellner

Bilder (c) Freilichtmomente/GenussReich

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